
REKO GesmbH
Die Firma König und Reko GesmbH kann auf eine lange, intensive Firmengeschichte
zurückblicken. 1948 gründete mein Vater Leopold König das Unternehmen, unterstützt
wurde er dabei kräftig von seinem Vater, meinem Großvater, der ebenfalls Leopold
hieß. Zu sehen, dass ein Unternehmen mit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
daraus geworden ist, erfüllt mich heute mit Stolz und Freude vor allem auch,
wenn ich auf unsere langjährige, nicht immer einfache Firmen- und Familientradition
zurückblicke.
Ausgehend von einem typischen Handwerksbetrieb
des Maler- und Anstreichergewerbes - dieser Teil des Unternehmens bildet nach
wie vor einen der zentralen Aspekte im gesamten Betrieb - spezialisierte sich
die Reko GesmbH im Laufe der Jahre zunehmend auf Sanierungen und Renovierungen,
sowie Beschriftungen aller Art, weiters die Neugestaltung von Fassaden und
vieles andere mehr.
Wir zählen heute zu einem der Spezialisten im Bereich der Fassadengestaltung
und der diversen Beschichtungstechniken.
Immer wieder stellte sich die Firma neuen Herausforderungen, so dass im Laufe
der Zeit der Betrieb nicht nur an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zunahm,
sondern sich auch die Aufträge vermehrt auf die umliegenden Nachbarländer
ausweiteten. Seit 1989 besteht bereits die Tochterfirma in Bratislava, die
sich durch eine Anzahl von Bauten auf dem slowakischen Markt etablieren konnte.
Das letzte Projekt, das von ihr durchgeführt wurde, war der Bau der slowakischen
Nationalbank. Im Moment ist die Reko GesmbH bestrebt, sich in Ungarn und Kroatien
ebenfalls einen Namen zu machen.
Nicht immer verlief das alles ganz einfach. Bei einem tragischen Autounfall
wurden im Jahre 1960 mein Vater, Leopold König, und vier wertvolle Mitarbeiter
getötet. Meine Mutter und ich, ihr Sohn, führten den Betrieb weiter, damals
unter dem Namen "Fa. Leopold König's Witwe". Nach der endgültigen Übergabe
an mich, Reinhold König, hieß die Firma nunmehr "Farbenkönig GesmbH".
Ein weiterer schwerwiegender Rückschlag erfolgte in den Jahren 1975 - 79.
Durch die Volksabstimmung über das Atomkraftwerk in Zwentendorf 1978 verlor
unser Unternehmen einen Auftrag in Höhe von 180 Millionen Schilling. Zusätzlich
hatten wir bereits zahlreiches Material angekauft, das für die Ausführung
Verwendung finden hätte sollen; eine große finanzielle Bürde war entstanden.
Diese Schwierigkeiten hatten für unseren 350 Mitarbeiter starken Betrieb natürlich
schwerwiegende Konsequenzen.
Im selben Zeitraum belastete der Kauf der Firma Grandinger in der Muthgasse
im 19. Wiener Gemeindebezirk das Unternehmen schwer. Die Firma Grandinger
war ein Spezialunternehmen für Tankstellen und Fahrzeuglackierungen und beschäftigte
zur Zeit der Übernahme rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Kaufsumme
belief sich auf ~ 25 Millionen Schilling. Aufgrund der Rezessionsjahre, dem
Ölschock und dem dadurch entstandenen Verfall der Treibstoffpreise mussten
wir Umsatzeinbußen von bis zu 35% in Kauf nehmen. Darauf waren wir nicht vorbereitet.
Geschwächt durch diese Verluste und all den zusätzlichen Schwierigkeiten,
dauerte es bis 1983 bis die Firma Reko GesmbH wieder ihre gesicherte Position
am Markt behaupten konnte. Dies ist nicht zuletzt dem Einsatz und Fleiß unser
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu verdanken, sondern auch zahlreichen unserer
Kunden und Geschäftspartner, die uns weiterhin unterstützten und ihre Treue
hielten.







